21. April 2017

Hoch hinaus

Mit Klettern das Selbstbewusstsein stärken, die Psychomotorik verbessern und soziale Kontakte zu fördern – Ina Moter und Oliver Happ, beide pädagogische Mitarbeiter der Stiftung  Lebensräume, starteten kürzlich in der KletterBar Offenbach eine Klettergruppe. Das offene Angebot richtet sich an Klienten von Lebensräume und ist kostenlos. Klettern für psychisch erkrankte Menschen ist noch wenig verbreitet. Kürzlich wurde das Offenbacher Projekt in der Frankfurter Rundschau vorgestellt. 

Bis zu 18 Meter hoch wird in der Halle geklettert. Die Mitarbeiter, selbst leidenschaftliche Kletterer und Naturliebhaber, überlegten, ein Angebot in den Alpen zu planen, lange Anreise und Kosten führte sie in die KletterBar vor Ort. Das Angebot kommt an. Bis zu zehn Menschen lernen gemeinsam mit dem Seil umzugehen, sich gegenseitig zu sichern und nach Aufwärm- und Dehnungsübungen die „alpine Hallenwand“ emporzuklettern. Im Vordergrund steht dabei das gemeinsame Erleben, sich selbst besser wahrzunehmen und ein Sicherheitsgefühl zu entwickeln. Die Teilnehmer sind begeistert.

Erste Kletterversuche mit wenigen Metern gab es im vergangenen Herbst. Jetzt wird die halbe Wand hochgeklettert, einige schaffen die ganze, auch den Überhang. Dabei gilt für Ina Moter:  „Wer kommen will, kann mitmachen und macht so viel, wie er sich traut“. 

Lesen Sie mehr zum Projekt in der Frankfurter Rundschau online unter dem Titel „Aufwärts für die Seele“. Mehr zur Offenbacher KletterBar erfahren Sie hier.

Interessenten sind herzlich willkommen.

Kontakt: Ina Moter, T 069 800 824-10, Kontaktformular
und Oliver Happ, T 069 800 824-10