Ein Leben mit Tieren

Das führte mich zu LEBENSRÄUME

Ich fahre einen sehr alten hellblauen VW-Bus, auf dem mein Firmenlogo klebt. Anscheinend fanden dies Mitarbeiter von LEBENSRÄUME Obertshausen so ansprechend, dass sie mich auf offener Straße ansprachen und sich über meine Arbeit informierten. Es dauerte nicht lange, und ich empfing die erste Besuchergruppe von LEBENSRÄUME am Gartentor meiner Wohlfühlranch in Mühlheim. 

Den Tag verbringe ich mit

dem Versorgen meiner drei Pferde, vier Hühnern, zwei Enten und den vier Hasen. Danach habe ich Menschen bei mir, die einen solchen Ort suchen, wie ich ihn aufgebaut habe.  Das sind Besucher der Stiftung Lebensräume, Therapiekinder, Schul- und Kindergartengruppen.

Jasmin Heuer, 39, beschäftigt sich seit ihrer Kindheit mit Tieren. Mit 14 Jahren kaufte sie sich ihr erstes Pferd – vom Geld, das sie sich mit Autowaschen verdient hatte. Seit 2012 betreibt sie am Stadtrand von Mühlheim ihre Wohlfühlranch mit Pferden, Hasen, Enten und Hühnern. Und zwischendrin tobt Frieda – ihre Labrador-Hündin.  

Soziale Arbeit / Psychosoziale Hilfe heißt für mich

Etwas von meinem Glück zu teilen. Menschen ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern durch wunderbare Tierbegegnungen. Durch meine Tiere öffnen sich die Türen verschlossener Menschen und so entsteht schnell eine lebendige Kommunikation. Diese offenen Gespräche, Geschichten und Erlebnisse lassen auch mich erstrahlen.

Arbeiten bedeutet für mich

Meine Arbeit ermöglicht mir, eine Seite meiner Person ausleben zu können und dabei meine Stärken zu erfahren. Diese Stärken setze ich dann in meine tägliche Arbeit ein.  

Was ich noch sagen möchte

Durch die Arbeit auf der Wohlfühlranch entwickle ich mich ständig weiter. Sie inspiriert mich täglich aufs Neue. Dadurch bleibe ich nicht stehen und ich freue mich immer wieder mit den Menschen, die mich besuchen. Ihre positive Ausstrahlung fasziniert mich.