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Von der Psychiatrie-Enquete bis heute: Die Entwicklung der Stiftung LEBENSRÄUME im Überblick. Geschichte der Stiftung LEBENSRÄUME

Die Geschichte von LEBENSRÄUME – Meilensteine einer gemeindepsychiatrischen Erfolgsgeschichte

Die wichtigsten Stationen auf einen Blick

1976: Walter Picard, Abgeordneter aus Offenbach, initiiert mit einer Anfrage im Deutschen Bundestag die Psychiatrie-Enquete, die ein Reformprogramm für die Psychiatrie auslöst.

1980: Gründung des Vereins zur Förderung seelisch Behinderter e.V. durch Prof. Dr. Manfred Bauer, Dr. Hartmut Berger und Unterstützer*innen. Am Stadtkrankenhaus entsteht eine Abteilungspsychiatrie.

1982–1998: Eröffnung von Übergangswohnheimen und dauerhaften Wohnplätzen in Offenbach, Obertshausen und Neu-Isenburg.

1985: Förderung durch das Land Hessen zur Weiterentwicklung gemeindepsychiatrischer Angebote. Beratung und Unterstützung auch in Thüringen.

1988–1994: Eröffnung der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle sowie Tagesstätten in Offenbach, Obertshausen, Langen und Seligenstadt. Start des ambulanten Betreuten Wohnens.

1995–2005: Gründung der gemeinnützigen Betreuungsgesellschaft mbH und Ausbau von Zweckbetrieben, Integrationsfachdiensten und beschäftigungsorientierten Angeboten.

2009–2012: Bau eines Nachbarschaftshauses, Einführung der integrierten Versorgung psychisch Kranker und Erweiterung der Wohn- und Tagesstätten.

2013–2018: Übernahme einer Tagespflegestätte, Gründung der Vitos Reha GmbH und Anpassung der Wohnkonzepte an das Bundesteilhabegesetz.

2019–2022: Gründung der Psychiatrischen Fachdienste Rhein-Main gGmbH, Sanierung und Neubauten für modernes Wohnen in Offenbach und Neu-Isenburg.

2023: Einführung einer neuen Organisationsstruktur mit sozialraumorientierten Leistungsmodellen, Sanierung und Wiedereröffnung der Tagesstätte in Obertshausen.