ESSwerk erhält Besuch von der Staatssekretärin des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales Manuela Strube

Spätestens seit der Anerkennung zum sogenannten „anderen Leistungsanbieter“ gilt ESSwerk, eine Integrationsgesellschaft der LEBENSRÄUME, als Vorreiter auf dem Gebiet der Beschäftigung und gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit psychischen Handicaps. Wie es zu dieser Erfolgsstory gekommen ist, davon wollte sich Manuela Strube, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, ein eigenes Bild machen.

„Mein Ministerium hat mir ESSwerk als Vorzeigeunternehmen beschrieben. Erzählen Sie doch doch mal, warum das so ist!“, lautete die Begrüßung der Staatssekretärin bei ihrem Besuch am 2. Mai, zu dem sie von den beiden Landtagsabgeordneten Nadine Gersberg und Oliver Stirböck begleitet wurde.


Von links nach rechts: Manfried vom Dorp (GF ESSwerk), Nadine Gersberg (Landtagsabgeordnete), Manuela Strube (Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales), Heidi Wächter (Betriebsleitung ESSwerk) und Oliver Stirböck (Landtagsabgeordneter)

„Das Besondere an ESSwerk ist wahrscheinlich, dass wir jedem Menschen, der bei uns durch die Türe kommt, ein Angebot zur Beschäftigung unterbreiten können.“, brachte Manfried vom Dorp, Geschäftsführer von ESSwerk, das Charakteristikum der gemeinnützigen Integrationsgesellschaft auf den Punkt.  Ob geförderte Beschäftigung, Arbeitsgelegenheit, Sozialstunden, Außenarbeitsplatz einer Werkstatt für behinderte Menschen, Zuverdienst, Tagesstätte oder seit zwei Jahren auch Beschäftigung im sogenannten „anderen Leistungsanbieter„ – ESSwerk sei beim Thema Beschäftigung sehr vielfältig aufgestellt, so vom Dorp weiter.

Zum Thema „anderer Leistungsanbieter“ wurde die Frage nach dem in der heutigen Gesellschaft oft diskutierten Werkstattlohn erörtert. Strube und Gersberg berichteten von einer vom Bundesministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales in Auftrag gegeben Studie. Von deren Ergebnis erhoffe man sich, dass der Lohn realistisch erklärt und der Zusammenhang zu Betreuung, Stabilisierung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung in den Fokus genommen würde.

Mit Blick auf das Recht einer Ganztagesbetreuung in Grundschulen ab dem Schuljahr 2026/2027 wurde gefragt, wie ESSwerk für die Zukunft aufgestellt sei. Dabei wurde schnell klar: Durch die Belieferung von Schulen und Kindergärten in Stadt und Kreis Offenbach mit Mittagessen in Kombination mit der Beschäftigung von Menschen mit unterschiedlichen Handicaps ist ESSwerk ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft.

Staatssekretärin Strube fand es bemerkenswert, mit wieviel Herzblut die Mitarbeitenden von ESSwerk bei der Arbeit mit ihren Teilnehmer*innen sind. „Dass Sie für jeden Menschen eine individuelle Lösung suchen und meist auch zu finden scheinen, das ist vorgelebte Inklusion“, waren Strubes lobende Worte zum Abschluss ihres Besuches.