Willkommen bei der Stiftung Lebensräume

Die Stiftung LEBENSRÄUME Offenbach am Main wurde im Jahr 2010 gegründet, um die Tätigkeiten des Vereins Lebensräume auf Dauer fortzuführen. Sie unterhält in modernen Häusern vielfältige gemeindepsychiatrische Dienste. Betriebsgesellschaften unterstützen bei der beruflichen Integration und der Gesundheitsversorgung, Integrationsfirmen bieten Beschäftigung in den Bereichen Schulverpflegung und Papierverarbeitung. Das Vermögen der Stiftung wird für eigene Dienste und Einrichtungen verwendet und steht nicht für andere Förderungen zur Verfügung.

In ihrer Verfassung sind die Zwecke der Stiftung wie folgt festgelegt: Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe, der Rehabilitation und Integration sowie Gesundheitsförderung von Menschen mit psychischer Erkrankung, seelischer Behinderung sowie mit anderen persönlichen und sozialen Beeinträchtigungen. Die Stiftung setzt sich für normale Lebensverhältnisse ein. Die Bedürfnisse benachteiligter Personen werden berücksichtigt und deren Selbstbestimmung respektiert. Die Belange chronisch psychisch Kranker und ihrer Angehörigen sind im besonderen Maße zu berücksichtigen.

Unsere Hilfeleistungen werden flexibel und individuell erbracht. Die Dienste sind für den Betroffenen aufgrund von sozialrechtlichen Ansprüchen überwiegend kostenfrei. Die Mitarbeiter in unseren Betrieben unterstützen bei der Bewältigung so mancher komplizierter Regeln.

LEBENSRÄUME ist eine Marke für psychosoziale Hilfeleistungen. Mit unseren Aktivitäten wollen wir betroffenen Menschen praktisch helfen und mit sozial- und gesundheitspolitischen Initiativen zu guten Lebensverhältnissen insgesamt beitragen.


Organigramm

StifterLEBENSRÄUME e.V.Stiftung LEBENSRÄUME Offenbach am MainVorsitzender Christoph Wutz, Vertretung Gabriele Blechschmnidt, Monika HubertPsychiatrie / Stadt OffenbachLeitung Mieke SteilbergPsychiatrie / Ostkreis OffenbachLeitung Monika HubertGeschäftsstelleLeitung Gabriele BlechschmidtPsychiatrie / Westkreis OffenbachLeitung Monika HubertUnternehmenLEBENSRÄUMERehabilitationsgesellschaft mbHGeschäftsführer Mike GräfESSwerk GmbHIntegrationsgesellschaft mbHGeschäftsführer Mike GräfArbeitshilfenLeitung Mike GräfIntegrationsfirmaLeitung Mike GräfGesundheitsdiensteLeitung Stephanie ProskeBeteiligungenTommy e.V.VersA Rhein-Main GmbHVitos Reha GmbH


Die Geschichte von Lebensräume

1976  Der Offenbacher Abgeordnete, Walter Picard / CDU, bringt eine große Anfrage im Deutschen Bundestag zur Lage der Psychiatrie in Deutschland ein. Es ist der Beginn der Psychiatrie-Enquete, auf die ein großes Reformprogramm folgt.

1980  Der Offenbacher Verein zur Förderung seelisch Behinderter e.V. wird vom damaligen Klinikchef, Prof. Dr. Manfred Bauer und seinem Oberarzt, Dr. Hartmut Berger, Freunden und Bekannten gegründet. Am Stadtkrankenhaus entsteht eine Abteilungspsychiatrie.

1982  Im alten Schwesternwohnheim des Krankenhauses wird ein Übergangswohnheim mit 16 Plätzen in Doppelzimmern mit zentralem Sanitärbereich eingerichtet. Zwei Sozialarbeiter und eine Krankenschwester versehen den Dienst. 1988 werden im angekauften Wohnhaus am Starkenburgring Wohnheimplätze geschaffen. 1995 folgen weitere in Obertshausen, 1998 in Neu-Isenburg.

1985  Das Land Hessen fördert die Weiterentwicklung der Versorgung psychisch Kranker durch LEBENSRÄUME. Während der Projektzeit werden Betriebe und Organisation der Gemeindepsychiatrie in Hessen, ab 1990 auch in Thüringen beraten und unterstützt.

1988  In Offenbach nimmt die Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle die Arbeit auf, zeitgleich startet der  ambulante Dienst Betreutes Wohnen, ab 1991 in Obertshausen, 1998 in Neu-Isenburg und 2007 in Langen.

1989  Die TAGESSTÄTTE in Offenbach wird eröffnet, 1991 in Obertshausen, 1993 in Langen, 1994 in Seligenstadt und 2009 in Neu-Isenburg

1995  Zweckbetriebe von LEBENSRÄUME beschäftigen etwa 40 Mitarbeiter. Um eine professionelle Geschäftsführung zu etablieren, werden die Dienste und Einrichtungen in die LEBENSRÄUME gemeinnützige Betreuungsgesellschaft mbH ausgegliedert.

1999  LEBENSRÄUME Service wird gegründet, 2006 übernimmt die Lwerk gemeinnützige Integrationsgesellschaft das Geschäft mit Versanddiensten.

2001 entsteht der Integrationsfachdienst für Menschen mit Schwerbehinderung, 2005 startet das Zentrum für Arbeitshilfen mit beschäftigungsorientiertem Fallmanagement, ab 2008 mit umfassenden Fördermaßnahmen für Menschen mit psychosozialen Benachteiligungen.

2006 Startet der Verpflegungsservice, 2010 wird die gemeinnützige ESSwerk Integrationsgesellschaft für Verpflegung in Schulen und Kindergärten gegründet.

2009  Ein Nachbarschaftshaus mit 12 Einzel-Appartements und 2 großen Loft-Wohnungen wird errichtet. Ein Hausbesorger (Concierge) wohnt im Haus, persönliche Betreuung erfolgt von außen. Eine eigene Immobilienverwaltung kümmert sich um Wohnraum.

2010  Der Verein LEBENSRÄUME stiftet den überwiegenden Teil seines Vermögens samt Immobilien und Beteiligungsgesellschaften der eigens dazu gegründeten Stiftung LEBENSRÄUME. Auch die Zweckbetriebe mit gut 100 Mitarbeitern wechseln in die neue Organisation.

2012  In Hessen schließt LEBENSRÄUME mit Krankenkassen einen ersten Vertrag zur Integrierten Versorgung psychisch Kranker. Die Verbundorganisation VersA Rhein-Main wird gegründet und übernimmt die Dienste unter Federführung von LEBENSRÄUME.

2013  Eine insolvente Tagespflegestätte in Offenbach wird von LEBENSRÄUME übernommen. Die Einrichtung soll speziell auf die Bedarfe älterer Gäste mit psychischen Störungen und Pflegebedürftigkeit ausgerichtet werden.

2014  Eine ursprünglich von LEBENSRÄUME konzipierte Rehabilitationseinrichtung für Psychisch Kranke (RPK) wird mit einer Minderheitsbeteiligung gemeinsam mit Kollegen als Vitos Reha GmbH gegründet und nimmt ihren Betrieb auf. 

2017  Die LEBENSRÄUME Geschäftsstelle zieht in das Ludwig Loft in die  Ludwigstraße 4. Die Räume im denkmalgeschützten Industriekomplex gehören zur Epoche der Offenbacher Lederwarenindustrie.

Die Tagesstätte in der Stadt Offenbach erhält 12 weitere Plätze und zieht in die Darmstädter Straße 16.

2018  Im Zuge der Umsetzung des BTHGs und der geplanten Ambulantisierung stationärer Wohnformen ziehen Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnhauses im Starkenburgring in Wohnungen am Offenbacher Wilhemsplatz und in die Bieberer Straße. Sie werden zukünftig dezentral betreut und versorgt.

Die Soziotherapie wird in das Leistungsspektrum aufgenommen und die Tagesstätte Langen feiert im Wiesgäßchen ihr 25-jähriges Jubiläum.

Klaus-D. Liedke wird als Vorstandsvorsitzender in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolger wird der Betriebswirt und Politikwissenschaftler Christoph Wutz aus Würzburg.